Wir leben in einer Scheinwelt
Für die sie Wälder abholzen
Irgendwann sind die Polkappen zur Gänze geschmolzen
In dieser Scheinwelt
Sind die Dächer zwar golden
Doch unser Tun und Handeln hat schreckliche Folgen
Wir durchsuchen das Universum nach Spuren unsrer Herkunft
Haben so viel gelernt und trotzdem klebt Blut an unsrer Währung
Wir führen grässliche Kriege denn man erhält die Familie
Nicht mehr durch Spenden von Liebe
Sondern durch Geld für die Miete
Wir haben sämtliche Titel und viele davon sind akademisch
Doch benehmen uns wie in nem riesengroßen Affenkäfig
Wir wachsen stetig und der Platz wird zu wenig
Und ist er aus wird das Problem einfach mit Waffen erledigt
Wir denken wir hätten die Macht über den Globus zu herrschen
Und könnten alles was existiert unserer Logik unterwerfen
Wir spielen Gott, doch die Folgen werden längst nicht mehr verziehen
Denn das die Engel vor uns knien
Haben die Menschen nicht verdient

Die halbe Menschheit tötet für Papier
Erst wenn die Scheinwelt ihre Schönheit verliert
Wirst du sehen da ist was Größeres als wir
Etwas viel Größeres als wir

Wir fühlen uns mächtig
Solang nicht böses passiert
Doch wenn die Scheinwelt ihre Schönheit verliert
Wirst du sehen da ist was Größeres als wir
Etwas viel Größeres als wir

Die Schlachten sind geschlagen wir sind König des des Dschungels
Beschützen unser Hab und Gut wie eine Löwin ihr Junges
Wir gieren nach Größe sind hungrig neue Gebäude müssen her
Denn was gestern gut genug war ist schon heute nichts mehr wert
Wir wollen mehr und es geht immer schöner weiter größer breiter
Wir steigen hoch doch kennen nicht die Höhe der Leiter
Sind ständig unzufrieden und warten dass ein Wunder geschieht
Doch diese Erde dreht sich weiter auch wenn es uns nicht mehr gibt
Wir sind bloß Spielfiguren und bewegen uns in Schachbrettzügen
über das Feld während die Großen ihre Macht ausüben
Sie verkaufen uns das Leben verpackt in Plastiktüten
Und wir nehmen es hin ohne jemals darüber nachzugrübeln
Sie machen weiter bis kein Grashalm mehr steht
Wir hinterlassen unseren Nachkommen einen schwarzen Planet
Wir spielen Gott, doch die Folgen werden längst nicht mehr verziehen
Denn dass die Engel vor uns knien, haben die Menschen nicht verdient

Die halbe Menschheit tötet für Papier
Erst wenn die Scheinwelt ihre Schönheit verliert
Wirst du sehen da ist was Größeres als wir
Etwas viel Größeres als wir

Wir fühlen uns mächtig
Solang nicht böses passiert
Doch wenn die Scheinwelt ihre Schönheit verliert
Wirst du sehn da ist was Größeres als wir
Etwas viel Größeres als wir

Denn erst wenn du am Boden bist
Wirst du sehen dass da was Großes ist
Etwas viel Größeres als wir
Du suchst nach Antworten doch findest findest die Lösung nicht
Dabei trägst du die Lösung längst in dir

Denn erst wenn du am Boden bist
Wirst du sehen dass da was Großes ist
Etwas viel Größeres als wir (Größeres als wir)
Du suchst nach Antworten doch findest findest die Lösung nicht
Dabei trägst du die Lösung längst in dir (die Lösung längst in dir)

Die halbe Menschheit tötet für Papier
Erst wenn die Scheinwelt ihre Schönheit verliert
Wirst du sehen da ist was Größeres als wir
Etwas viel Größeres als wir

Wir fühlen uns mächtig
Solang nicht böses passiert
Doch wenn die Scheinwelt ihre Schönheit verliert
Wirst du sehen da ist was Größeres als wir
Etwas viel Größeres als wir
Scheinwelt

Songwriter:Michael Zoettl
Copyright:Lyrics © Universal Music Publishing Group
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